Verwaltungsstation bei der Behörde für Wirtschaft und Innovation
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Behörde für Wirtschaft ist das Wirtschaftsministerium der Stadt Hamburg.
- Für politisch interessierte Referendare ist es eine sehr geeignete Station.
- Referendare haben die Möglichkeit, an vielen spannenden Treffen teilzunehmen und an den Themen mitzuarbeiten, die Hamburg bewegen.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation bei der Behörde für Wirtschaft und Innovation in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Die Behörde für Wirtschaft und Innovation ist quasi das Wirtschaftsministerium der Stadt Hamburg. Entsprechend handelt es sich um „Ministerialverwaltung“, sodass es inhaltlich viel um rechtspolitische Themen geht.
- Beispielsweise wirkt die Stadt Hamburg über den Bundesrat an der Gesetzgebung des Bundes mit. In der Behörde für Wirtschaft und Innovation geht es darum, die Stadt Hamburg hierbei zu vertreten. So erfolgt beispielsweise eine rechtliche und tatsächliche Bewertung von Gesetzesvorhaben. Dabei geht es auch viel darum, Politiker inhaltlich zu unterstützen, auf entsprechende Termine vorzubereiten und die aktuelle Lage einzuschätzen.
- Außerdem unterstützt die Behörde dabei, EU-Gesetzgebung in der Stadt Hamburg umzusetzen.
- Ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht in der Ministerialverwaltung darin, Termine von Politikern vorzubereiten und Anfragen von anderen Behörden zu bearbeiten.
- Insgesamt ist die Arbeit sehr sachlich, es geht nicht darum, politischen Einfluss zu nehmen, sondern die Politiker zu unterstützen!
- Gelegentlich müssen auch Bürgeranfragen bearbeitet werden.
Was waren deine Aufgaben?
- Die Hauptaufgabe von mir bestand darin, Vermerkte zu energiepolitischen Themen zu verfassen.
- Dabei waren die Themen sehr divers, es ging beispielsweise darum, die Auswirkung einer EU-Verordnungen einzuschätzen.
- Dazu habe ich viel an der Vorbereitung von Terminen der politischen Leitungsebene mitgewirkt.
- Es war auch möglich, zu Terminen der politischen Leitungsebene mitzukommen.
- Dazu habe ich bei der Mitwirkung der Stadt Hamburg bei Gesetzesvorhaben im Bundesrat unterstützt.
- Die Arbeit als Referendar war sehr ähnlich zu der (späteren) Arbeit als Referent.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Referendare haben kein festes eigenes Büro, das gilt auch für die meisten Beamten und Mitarbeiter. Stattdessen war es über ein Buchungssystem möglich, sich ein Büroplatz zu buchen.
- Deshalb habe ich viel im Home-Office gearbeitet, entsprechend lief auch ein Großteil der Kommunikation über Skype.
- Entsprechend hatte ich viel Kontakt mit meiner Ausbilderin, die sich auch viel Zeit für mich genommen hatte. Mit den sonstigen Mitarbeitern hatte ich weniger Kontakt. Das lag nicht daran, dass die grundsätzlich abweisend waren. Allerdings hat sich wenig Kontakt ergeben, weil das Büro eher ruhig war und in meinem Fall in fachlicher Hinsicht nur begrenzte Überschneidungen bestanden. Es gibt allerdings regelmäßig Termine mit persönlicher Anwesenheit, eine Vereinsamung droht daher nicht.
- Die Zusammenarbeit mit anderen Stellen ist in Behörden stark formalisiert, man ruft also üblicherweise nicht einfach jemand anderes bei Teams an, sondern für Anfragen in anderen Behörden usw. gibt es formalisierte Verfahren.
- Im Vergleichen zu Kanzleien o.ä. ist die Atmosphäre eher distanziert.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Für politisch interessierte Referendare ist es eine sehr gute Station! Man kann aus nächster Nähe erleben, wie Gesetze entstehen.
- Die Behörde ist sehr dicht an den tagesaktuellen Themen, man arbeitet überall dort mit, wo aktuell in Hamburg und im Bund etwas passiert.
- Die eigene Arbeit wird wertgeschätzt und es ist wichtig, was man macht.
- Die Zusammenarbeit mit den Kollegen hat Spaß gemacht. Beamtenklischees treffen hier nicht zu, die Kollegen wirkten auf mich sehr motiviert, waren fachlich kompetent und hilfsbereit.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- In den ersten zwei Wochen hätte ich mir etwas mehr Anleitung gewünscht. Zu Beginn meiner Station gab es eine organisatorische Veränderung in meinem Referat. Dadurch wurde ich etwas ins kalte Wasser geworfen.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Grundsätzlich habe ich an vier Tagen in der Woche gearbeitet, wenn ich einen AG-Termin o.ä. hatte, konnte ich daran problemlos teilnehmen.
- Arbeitszeiten: ca. 9-5
- Grundsätzlich war die Arbeitsintensität stark von der Tagespolitik abhängig, wenn etwas drängt, wird die Arbeit intensiver.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- -
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 4 Monate (eher deutlich früher)
- Einfach Person in der Liste mit den Stationsgebern in Hamburg für die Verwaltungsstation anschreiben
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 10.
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