Verwaltungsstation bei der Hamburg Port Authority

2024
Hamburg
Rechtsabteilung
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
0
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Arbeit besteht zur Hälfte aus zivilrechtlichen und zur anderen Hälfte aus öffentlich-rechtlichen Aufgaben.
  • Die Arbeitsatmosphäre ist deutlich dynamischer als in anderen Behörden.
  • Es gibt Ausflüge, um den Hafen kennenzulernen.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation beim bei der Hamburg Port Authority (HPA) in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönliche Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Die Hamburg Port Authority (HPA) verwaltet den Hamburger Hafen.
  • Die HPA ist u.a. Eigentümerin der meisten Grundstücke im Hafen und somit unter anderem dafür verantwortlich, die Grundstücke zu vermieten und die Infrastruktur aufrecht zu erhalten und zu entwickeln.
  • Entsprechend hat die Arbeit bei der HPA auch einen zivilrechtlichen Einschlag, da ein Teil der Arbeit daraus besteht, Werkverträge oder Mietverträge zu entwerfen und zu verhandeln.
  • Dazu stellt sich häufig die Frage, ob die HPA als Eigentümerin der Grundstücke bei Unfällen Schadensersatzansprüche gegen Dritte hat.
  • Dazu ist die HPA auch viel im Wasserverkehrsrecht tätig und in diesem Thema die zuständige Behörde, so muss sie etwa die erforderlichen Maßnahmen erlassen, wenn ein Schiff liegen geblieben ist o.ä.
  • Dazu trägt die HPA in dem Gebiet die Straßenbaulast und ist auch für die Beschilderung zuständig.
  • Zusammenfassend ist die Arbeit bei der HPA ein guter Mix aus klassischer verwaltungsrechtlicher Arbeit (Bescheide schreiben, Widersprüche entwerfen usw.) und Arbeit im Zivilrecht.
  • Die HPA ist insgesamt sehr groß und hat mehrere tausend Angestellten.
  • Die Rechtsabteilung ist sehr gut, um die HPA kennenzulernen, da man mit vielen verschiedenen Abteilungen zusammenarbeitet.

Was waren deine Aufgaben?

  • Meine Aufgaben hatten inhaltlich ca. zur Hälfte einen zivilrechtlichen Hintergrund und zur anderen Hälfte einen verwaltungsrechtlichen Hintergrund.
  • Zivilrecht: Vorrangig musste ich Gutachten schreiben, dabei ging es etwa häufig um die Frage, ob die HPA als Grundstückseigentümerin Ansprüche gegen Dritte aus Deliktsrecht zustehen.
  • Verwaltungsrecht: Das Widerspruchsverfahren durfte ich bei einigen Widersprüchen sehr umfangreich mitbetreuen. Also beispielsweise den Kontakt mit anderen Organisationseinheiten der HPA halten, den Bescheid schreiben usw.
  • Dazu wurde ich insgesamt recht intensiv eingebunden, konnte also bei den oben genannten Aufgaben mitarbeiten usw.
  • Mehrere Aufgaben, die ich bekommen habe, waren aber auch klassische Rechercheaufgaben.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Die HPA ist ein bisschen weniger Behörde als ein klassisches Bezirksamt.
  • Ich hatte das Gefühl, die Arbeitsatmosphäre innerhalb der HPA liegt zwischen der Atmosphäre in einem klassischen Bezirksamt und einer Kanzlei, die HPA ist deutlich agiler als andere Behörden, aber auch deutlich träger als eine Anwaltskanzlei.
  • Ich war recht konstant mit Arbeit ausgelastet, ohne allerdings überlastet zu sein.
  • Es gibt eine gute und günstige Kantine, unser Team hat einmal in der Woche gemeinsam eine Mittagspause verbracht. Oft bin ich mit einem Mitreferendar in die Kantine gegangen.
  • Es gab eine Besprechung in der Woche.
  • Die Kollegen waren nett.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Ich fand die Station thematisch ganz spannend, weil ich bisher keine wirkliche Vorstellung vom Hafen und der Verwaltung des Hafens hatte.
  • Es gibt Exkursionen, um den Hafen kennenzulernen.
  • Die HPA ist dynamischer als eine normale Behörde.
  • Referendare können recht eigenverantwortlich arbeiten und der Arbeit von Referendaren wird vertraut.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Es ist halt eine Behörde ;-) Also manche Entscheidungen brauchen etwas länger.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • 3 Tage Arbeit in der Woche
  • Arbeitszeiten: Ca. 9-17 Uhr
  • Home-Office ist möglich
  • Man bekommt einen Laptop, Headset usw.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • -

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • 8 Monate
  • Klassisch per Mail an einen der zwei leitenden Mitarbeiter in der Rechtsabteilung.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 6
  • Ist alles in Ordnung, kann man machen.