Anwaltsstation bei Latham & Watkins
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
1500
€ / Wochenarbeitstag
Das Wichtigste in Kürze:
- Latham hat für Referendare ein sehr umfangreiches Paket an Ausbildungsangeboten.
- Referendare werden intensiv in die Schriftsatzarbeit eingebunden.
- Die Versorgung in dem Büro ist sehr gut, es gibt beispielsweise jeden Tag ein Frühstücksbuffet.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei Latham & Watkins im Litigation in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Der Bereich Litigation von Latham ist sehr breit aufgestellt.
- Es erfolgen sowohl Prozessvertretung vor Schiedsgerichten als auch vor staatlichen Gerichten.
- Im Gegensatz zu anderen Kanzleien berät Latham kaum in Masseverfahren (z.B. Diesel), sondern eher in hochkomplexen Prozessen.
- Latham berät nahezu ausschließlich große Unternehmen und Investoren.
- Die Rechtsgebiete sind sehr unterschiedlich, von klassischem allgemeinem Vertragsrecht über das Datenschutzrecht.
- Wie im Litigation üblich, hat das Zivilprozessrecht und Prozessrecht aus anderen Verfahrensordnungen (z.B. für Schiedsverfahren) eine sehr hohe Bedeutung (von der Berufung bis zum Zwangsvollstreckungsrecht ist vieles inhaltlich möglich).
Was waren deine Aufgaben?
- Referendare werden intensiv in die Schriftsatzarbeit eingebunden. Vom Entwickeln einer Struktur für einen Schriftsatz bis zum Verfassen und Überarbeiten habe ich an allen Schritten mitgewirkt.
- Referendare werden üblicherweise in einige Verfahren sehr intensiv eingebunden, man ist also nicht das Rechercheback-up für das gesamte Team, sondern wird in einigen Verfahren sehr intensiv eingebunden und kann entsprechend auch viel Schriftsätze mitverfassen usw.
- Im Rahmen von den Prozessen sind die Sachverhaltsdarstellung, Sachverhaltsrecherche und Rechtsrecherche normalerweise ein wichtiger und umfangreicher Teil der Arbeit, entsprechend unterstützt man als Referendar auch hierbei viel.
- Es ist möglich, zu Gerichtsterminen mitzukommen.
- Insgesamt sollte man wissen, dass die Arbeit im Litigation bei Latham, wie auch bei anderen Großkanzleien, vorrangig aus der Arbeit am Schriftsatz besteht. Das Auftreten vor Gericht ist verglichen dazu ein eher kleiner Teil der Arbeit.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Es gibt Frühstück in der Kanzlei.
- Zu Beginn und Start der Station sowie einmal im Monat gibt es ein Mentor-Lunch.
- Dazu gibt es regelmäßig klassische Recruiting-Events.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Dass ich die Möglichkeit hatte, sehr umfangreich an Schriftsätzen mitzuarbeiten.
- Die Anwälte in dem Team sind sehr nett und kompetent, ich habe im Laufe der Station sehr viel gelernt. Was auch daran liegt, dass ich nach jeder Aufgabe zeitnah Feedback erhalten habe, was einen inhaltlich sehr weiter gebracht hat.
- Das Ausbildungsangebot von Latham ist sehr umfangreich, sodass ich das Gesamtpaket von Latham (Bezahlung, Ausbildung usw.) sehr attraktiv fand.
- Neben den juristischen Ausbildungsangeboten gab es auch viele zusätzliche Ausbildungsveranstaltungen (z.B. Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung usw.)
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Es ist jetzt kein Nachteil, aber man sollte wissen, dass die Arbeit bei Latham intensiv ist, wer also ein bisschen Café trinken und Zeitung lesen möchte, für den ist es nicht die richtige Station.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Arbeitszeiten: ca. 9-19 Uhr, es wird nicht erwartet, dass man mehr arbeitet, allerdings können Referendare, wenn Sie wollen, auch mehr arbeiten, und dies kommt gelegentlich vor.
- 5 Tage in der Woche. Inzwischen ist es in Hamburg aber auch möglich, 4 Tage zu arbeiten. Die Modelle variieren je nach Bundesland.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Es werden vier Kaiserseminare vor Ort angeboten, die Seminare finden jeweils an zwei Tagen statt, wie die „richtigen“ Kaiserseminare. Zu dem Seminar kommen alle Referendare von Latham aus Deutschland, wobei das Office, in dem das Seminar stattfindet, rotiert, sodass man auch die anderen Büros und Referendare von Latham kennenlernt. Dazu bekommt man auch die jeweils passenden Skripte von Kaiser.
- Man konnte die Seminare dann besuchen, wenn es einem passt. Jedes Seminar wird zweimal im Jahr angeboten.
- Dazu kann man 15 Kaiserklausuren mitschreiben.
- Einmal im Monat gab es von Examensplus ein Online-Seminar, bei dem man zusätzlich auch eine Klausur schreiben durfte, sowie zusätzlich einmal im Monat ein Online-Seminar von Examensplus, in dem aktuelle Urteile besprochen wurden.
- Dazu haben Referendare die Möglichkeit, an einer simulierten mündlichen Prüfung von Examensplus teilzunehmen.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 8 Monate
- Besser noch früher
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 9
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