Anwaltsstation bei Blueport Legal

Kein Angabe
Hamburg
Sportrecht / Medienrecht
Zur Karriereseite
JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
175
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Arbeitsatmosphäre bei Blueport war gegenüber Referendaren eher kühl.
  • Referendare haben primär im Backoffice "abgearbeitet" und wurden nicht weiter ausgebildet.
  • Inhaltlich ist Blueport auf die Beratung von Vereinen und Sportlern spezialisiert.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei Blueport Legal im Sport- und Medienrecht in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Blueport ist im Sportrecht eine sehr angesehene Kanzlei und arbeitet entsprechend mit vielen sehr bekannten Sportlern und Vereinen zusammen.
  • Es werden also sowohl Sportler als auch Vereine und Verbände beraten. Dazu werden teilweise auch Anbieter von Sportreisen usw. beraten. Insgesamt ist das Beratungsspektrum also sehr breit, das verbindende Element ist die Nähe zum Sport.
  • Die Kunden werden in allen Rechtsgebieten beraten, z.B. im Arbeitsrecht, Markenrecht, Medienrecht, Gesellschaftsrecht usw. Teilweise geht es aber auch um ganz klassische Fragen des Zivilrechts, z.B. beim Erstellen von AGB.

Was waren deine Aufgaben?

  • Die Aufgaben waren sehr unterschiedlich.
  • Ich habe beispielsweise Klagen verfasst oder Spielervermittlerverträge entworfen. Dabei habe ich natürlich auf Vorlagen aufgesetzt, konnte aber auch viel selbst „gestalten“.
  • Neben den ganz klassischen Aufgaben gab es auch „exotischere“ Aufgaben, z.B. eine Präsentation über die aktuellen Rechtsentwicklungen zu entwerfen usw.
  • Dazu habe ich auch Recherchen zu Rechtsfragen übernommen.
  • Insgesamt hat man als Referendar allerdings rein aus dem Back Office gearbeitet. Ich hatte keinen direkten Kontakt mit den Mandanten und bin auch nicht zu Terminen, Telefonkonferenzen o.ä. mitgekommen.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Die Kanzleiausstattung ist eher spartanisch.
  • Es gab keine gemeinsame Mittagspausen mit den Anwälten.
  • Insgesamt fand ich die den Umgang mit mir sehr kühl, es ging den Anwälten primär darum, die Arbeit zu erledigen, sowohl der Umgang mit Referendaren als auch die Ausbildung hatten einen geringen Stellenwert.
  • Dazu muss man allerdings sagen, dass die Stimmung unter den Anwälten gut war, es war eher so, dass die Referendare nicht integriert wurden.
  • Ich habe mich als Durchlaufmodell gefühlt, also es bestand wenig Interesse an den Referendaren und am Austausch mit Referendaren.
  • Es ist keine spießige Kanzlei, insgesamt ist der Umgangston sehr locker.
  • Sport ist ein großes Thema in der Kanzlei.
  • Auf die Belange von Referendaren wurde nicht so viel Rücksicht genommen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Juristisch sehr abwechslungsreiche Aufgaben.
  • Aufgaben waren sehr unterschiedlich, entsprechend hat man aber auch keine Dopplungen gehabt.
  • Wenn man Interesse an Sport hat, sitzt man dort „an der Quelle“.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Referendare waren sehr unter sich, wie oben geschildert, wurden wir nicht wirklich integriert.
  • Ich hatte das Gefühl, dass die anderen Anwälte wenig Interesse an der Ausbildung von Referendaren hatten, man musste den Anwälten für Feedback oder Informationen zur weiteren Entwicklung von Mandaten hinterherlaufen.
  • Wenn man Rückfragen hat, bestand wenig Lust, die Fragen zu besprechen, was etwas irritierte, weil ich ohne die Antworten die Aufgaben nicht bearbeiten konnte.
  • Insgesamt habe ich mich wenig wertgeschätzt gefühlt.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Ausreichend Zeit für die Examensvorbereitung, wobei eher unter dem Marktstandard.
  • 9-18 Uhr, wobei längere Arbeit gern gesehen / erwartet wird.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • -

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Ca. 1 Jahr.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 5.