Anwaltsstation bei Norton Rose Fulbright

Kein Angabe
Frankfurt
Litigation
Zur Karriereseite
JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
1000
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Betreuung von Referendaren ist eng und es wird sich viel Zeit für Feedback genommen.
  • Auch Referendare arbeiten viel mit dem Partner zusammen.
  • Die Atmosphäre war - insbesondere für Großkanzleien - sehr nett.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Eindrücken einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation im Litigation bei Norton Rose Fulbright in Frankfurt am Main absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Norton Rose Fulbright hat in Frankfurt insgesamt einen starken Fokus auf den Bereich Banking / Financial-Regulation.
  • Der Bereich Litigation hat nicht so viele eigene, reine Litigation-Mandate. Stattdessen wird insbesondere der Bereich Banking / Financial-Regulation bei der Prozessführung unterstützt.
  • Der Litigationpartner ist noch sehr intensiv in die Mandatsarbeit einbezogen. Entsprechend arbeiten auch Referendare direkt mit dem Partner zusammen.
  • Es gibt einen Associate, der auf Arbitration spezialisiert ist, also Prozesse vor Schiedsgerichten, wenn man daran interessiert ist, kann man mit diesem zusammenarbeiten, wobei es insgesamt eher wenig Arbitration-Mandate gibt.
  • Insgesamt berät Norton Rose Fulbright primär internationale Großunternehmen.

Was waren deine Aufgaben?

  • Referendare unterstützen primär beim Draften von Schriftsätzen.
  • Dabei geht es insbesondere darum, einen ersten Aufschlag für einen Schriftsatz zu entwerfen, der später vom Associate überarbeitet wird und anschließend vom Partner.
  • Aufgrund der jeweils starken Überarbeitung durch die Associates und den Partner trägt man als Referendar wenig Verantwortung, dies liegt aber natürlich auch daran, dass man bei wichtigen Aufgaben mitarbeitet.
  • Dazu arbeitet man an den klassischen Referendarsaufgaben, also interne Memos erstellen oder Business Development-Aufgaben.
  • Ich hatte nicht die Möglichkeit, zu Mandantenterminen mitzukommen. Auch bei allen anderen Themen lief der Kontakt zum Mandanten stets über den Associates / Partner.
  • Es wurde sich viel Zeit genommen, die eigenen Aufgaben zu besprechen. Außerdem fand ich das Feedback sehr hilfreich, insgesamt war die Betreuung eng und intensiv.
  • Verglichen zu anderen Kanzleien fand ich die Kanzlei eher formell.  
  • Das Team ist sehr nett.
  • Grundsätzlich kann man als Referendar zu Gerichtsverhandlungen mitkommen, wenn diese in Frankfurt sind. Das ist allerdings nur selten der Fall.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Wie gesagt, das Team war sehr nett, also für Kanzleiverhältnisse war das Umfeld auf jeden Fall sehr angenehm.
  • Es gab keine institutionalisierten Events bzw. Termine (z.B. es gab allerdings gelegentlich ein Kanzleilunch)
  • Gelegentlich ist das Team zusammen lunchen gegangen.  
  • Die Associates sind recht offen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die recht enge Zusammenarbeit mit dem Partner.
  • Die Anwälte waren im Umgang mit Referendaren sehr routiniert. Insbesondere die Erwartungshaltung hinsichtlich der Arbeit und Arbeitszeiten war fair, es war kein Problem, um 7 Uhr Feierabend zu machen.
  • Wenn man an der Überschneidung von Banking & Finance und Litigation interessiert ist, ist es eine sehr spannende Station.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Ich habe für mich selbst gemerkt, dass Großkanzlei-Litigation nicht meins ist, ist kein Problem von Norton Rose Fulbright, sondern nur eine persönliche Präferenz.
  • Die wenig eigenverantwortliche Arbeit. Alle Arbeitsergebnisse von mir wurden intensiv überarbeitet, auch wenn sich der Inhalt nicht wirklich geändert hat.
  • Verglichen zu anderen Kanzleien in Frankfurt ist die Vergütung etwas geringer.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • 4 Tage in der Woche (weniger als 3 Tage in der Woche sei wohl nicht möglich), wobei insgesamt 4 oder 5 Tage bevorzugt werden.
  • Arbeitszeiten: 9-19 Uhr, wobei auch erwartet wird, bis 19 Uhr zu bleiben.
  • Wenn nichts zu tun ist, kann man in der Arbeitszeit lernen.
  • Das Büro konnte ich auch zum Lernen nutzen.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • -

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Ca. ein halbes Jahr vorher
  • Norton Rose Fulbright hat auch eine Wirtschaftsstrafrechtspraxis. Diese ist sehr beliebt, sodass Referendare sich dort deutlich früher bewerben müssen.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 6,5