Anwaltsstation bei Norton Rose Fulbright
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
1000
€ / Wochenarbeitstag
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Betreuung von Referendaren ist eng und es wird sich viel Zeit für Feedback genommen.
- Auch Referendare arbeiten viel mit dem Partner zusammen.
- Die Atmosphäre war - insbesondere für Großkanzleien - sehr nett.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Eindrücken einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation im Litigation bei Norton Rose Fulbright in Frankfurt am Main absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Norton Rose Fulbright hat in Frankfurt insgesamt einen starken Fokus auf den Bereich Banking / Financial-Regulation.
- Der Bereich Litigation hat nicht so viele eigene, reine Litigation-Mandate. Stattdessen wird insbesondere der Bereich Banking / Financial-Regulation bei der Prozessführung unterstützt.
- Der Litigationpartner ist noch sehr intensiv in die Mandatsarbeit einbezogen. Entsprechend arbeiten auch Referendare direkt mit dem Partner zusammen.
- Es gibt einen Associate, der auf Arbitration spezialisiert ist, also Prozesse vor Schiedsgerichten, wenn man daran interessiert ist, kann man mit diesem zusammenarbeiten, wobei es insgesamt eher wenig Arbitration-Mandate gibt.
- Insgesamt berät Norton Rose Fulbright primär internationale Großunternehmen.
Was waren deine Aufgaben?
- Referendare unterstützen primär beim Draften von Schriftsätzen.
- Dabei geht es insbesondere darum, einen ersten Aufschlag für einen Schriftsatz zu entwerfen, der später vom Associate überarbeitet wird und anschließend vom Partner.
- Aufgrund der jeweils starken Überarbeitung durch die Associates und den Partner trägt man als Referendar wenig Verantwortung, dies liegt aber natürlich auch daran, dass man bei wichtigen Aufgaben mitarbeitet.
- Dazu arbeitet man an den klassischen Referendarsaufgaben, also interne Memos erstellen oder Business Development-Aufgaben.
- Ich hatte nicht die Möglichkeit, zu Mandantenterminen mitzukommen. Auch bei allen anderen Themen lief der Kontakt zum Mandanten stets über den Associates / Partner.
- Es wurde sich viel Zeit genommen, die eigenen Aufgaben zu besprechen. Außerdem fand ich das Feedback sehr hilfreich, insgesamt war die Betreuung eng und intensiv.
- Verglichen zu anderen Kanzleien fand ich die Kanzlei eher formell.
- Das Team ist sehr nett.
- Grundsätzlich kann man als Referendar zu Gerichtsverhandlungen mitkommen, wenn diese in Frankfurt sind. Das ist allerdings nur selten der Fall.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Wie gesagt, das Team war sehr nett, also für Kanzleiverhältnisse war das Umfeld auf jeden Fall sehr angenehm.
- Es gab keine institutionalisierten Events bzw. Termine (z.B. es gab allerdings gelegentlich ein Kanzleilunch)
- Gelegentlich ist das Team zusammen lunchen gegangen.
- Die Associates sind recht offen.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Die recht enge Zusammenarbeit mit dem Partner.
- Die Anwälte waren im Umgang mit Referendaren sehr routiniert. Insbesondere die Erwartungshaltung hinsichtlich der Arbeit und Arbeitszeiten war fair, es war kein Problem, um 7 Uhr Feierabend zu machen.
- Wenn man an der Überschneidung von Banking & Finance und Litigation interessiert ist, ist es eine sehr spannende Station.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Ich habe für mich selbst gemerkt, dass Großkanzlei-Litigation nicht meins ist, ist kein Problem von Norton Rose Fulbright, sondern nur eine persönliche Präferenz.
- Die wenig eigenverantwortliche Arbeit. Alle Arbeitsergebnisse von mir wurden intensiv überarbeitet, auch wenn sich der Inhalt nicht wirklich geändert hat.
- Verglichen zu anderen Kanzleien in Frankfurt ist die Vergütung etwas geringer.
Wie zeitintensiv war die Station?
- 4 Tage in der Woche (weniger als 3 Tage in der Woche sei wohl nicht möglich), wobei insgesamt 4 oder 5 Tage bevorzugt werden.
- Arbeitszeiten: 9-19 Uhr, wobei auch erwartet wird, bis 19 Uhr zu bleiben.
- Wenn nichts zu tun ist, kann man in der Arbeitszeit lernen.
- Das Büro konnte ich auch zum Lernen nutzen.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- -
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- Ca. ein halbes Jahr vorher
- Norton Rose Fulbright hat auch eine Wirtschaftsstrafrechtspraxis. Diese ist sehr beliebt, sodass Referendare sich dort deutlich früher bewerben müssen.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 6,5
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